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Corona-Virus-Spezial

Das Corona-Virus breitet sich auf der Welt, in Europa und nun auch in Deutschland immer weiter aus. Wir bei »GUT ZUM HERZ« haben hier in diesem Blogbeitrag unsere Eindrücke seit dem Ausbruch zusammengetragen.

(Update vom 24.06.2020) Als am 02. März 2020 unser erstes Corona-Virus-Spezial erschien, hatten wir keine Ahnung wie lange und besonders wie stark uns das Corona-Virus beschäftigen wird. Mit der heutigen Ausgabe, der Elften dieser Serie, die auch den Titel haben hätte können “…Dinge die die Welt nicht braucht”, beschließen wir nun nach fast 4 Monaten dieses Corona-Virus-Spezial und werden im kommenden Monat mit der Juli-Ausgabe vom Magazin von «GUT ZUM HERZ« wieder in unseren gewohnten Rhythmus zurückkehren. Das Magazin wird unter dem Titel stehen, Deutschlands schönste Burgen und Schlösser und es wird sich wieder alles um ein aktives Leben drehen, in dem es um die Risikofaktoren geht, die zu einer Herzerkrankung führen oder geführt haben.

Wie ist die Situation mit Corona heute?

Zurzeit beherrscht der massenhafte Ausbruch von Corona-Infektionen bei Mitarbeitern des Fleisch- und Wurstkonzerns Tönnies in Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen die Medien. Mehr als 1300 Mitarbeiter wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Nun wurde gemeldet, dass es einen lokalen Lockdown geben wird. Ansonsten sind wir wohl deutschlandweit auf einem guten Weg mit den Neuinfektionen.

Zum Ende einen Blick zurück

Zum Schluss ist man immer schlauer. Holt man sich die Bilder aus Norditalien und New York gedanklich zurück, sieht man in seinem geistigen Auge massenhaft Särge und überforderte Mitarbeiter von Intensivstationen von Kliniken. Diese Bilder sind uns aus Deutschland erspart geblieben. Bestimmt profitierten wir in unseren Maßnahmen und Bemühungen davon, dass das Geschehen rund um Corona mit einigen Wochen Zeitversetzung bei uns ankam und man noch rechtzeitig reagieren konnte.

Und noch mal gibt es Zahlen

Mit weltweit knapp 9 Millionen Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren oder noch infiziert sind, greifen wir noch einmal auf die Zahlen der Johns Hopkins Universität in Baltimore/USA zurück. Ebenfalls Johns Hopkins zählt rund 468.000 Tote in Verbindung mit Covid-19, der Krankheit, die mal stärker und mal schwächer nach einer Infizierung mit dem Corona-Virus auftritt. Und genau an dieser Stelle bekommen die ersten Skeptiker Wasser auf die Mühlen der Ungereimtheiten von Corona. Erwähnt sei, das die Johns Hopkins Universität die einzige Instanz ist, die die weltweite Entwicklung der Corona-Pandemie darstellt und muss sich gleichzeitig auf die Zahlen verlassen, die jedes Land ihr zur Verfügung stellt. So verwundert es den aufmerksamen Betrachter schon, dass Russland bei rund 590.000 Infizierten, 8200 Tote zählt und somit fast 700 Tote weniger vermeldet als Deutschland, die im direkten Vergleich bei nur rund 190.000 Infizierten bisher 8900 Tote hatten. Ist das russische Gesundheitssystem so exorbitant besser als das deutsche oder sind die Zahlen schlichtweg falsch. Wer diese Frage beantwortet mit “Die Johns Hopkins Universität kann nur das melden, was ihr auch jedes einzelne Land meldet”, sollte sich fragen, ob man solche Zahlen dann überhaupt veröffentlichen sollte, wenn Sie so wenig zusammenpassen. Und hier an dieser Stelle möchten wir auch den kritischen Blick zurück beenden.

Alle zusammen für die Risikogruppen

Was bleibt, ist das man um die eine oder andere Erfahrung reicher ist. Bei Nudeln und Klopapier verstehen wir Deutschen offensichtlich keinen Spaß, soll mal jeder andere sehen, wie er seinen Hintern sauber bekommt, Hauptsache mein eigener ist es und für was nun genau diese Menge an Hefe gebraucht wurde ist uns heute noch ein Rätsel. Dafür ist ein ganzes Land solidarisch mit seinen Risikogruppen, zu der unsere Community und ich zweifelsohne gehören. Das hat sich gut angefühlt und für die Rücksicht bin ich wirklich von ganzem Herzen dankbar. Wie es nun nach diesen 3-4 Monaten Lockdown mit unserer Wirtschaft weitergeht, ist zum Glück nicht das Thema hier an dieser Stelle. Sicher ist, dass sich vieles zum schlechten verändern wird. Zweifelsohne hat Corona als Brandbeschleuniger gedient um die eine oder andere fragile Unternehmensstruktur nun ganz zum Einsturz zu bringen. Zum Beispiel standen mit der weit vor Corona stattgefundenen Fusion zwischen Kaufhof und Karstadt in vielen Städten Kaufhäuser in Sichtweite zueinander und man fragte sich selbst als Kunde was das für einen Sinn macht. Hier wird nun Corona seinen Beitrag für manche Schließungen erbringen. Auch werden künftig Gerichte darüber zu entscheiden haben, ob die Politik, der Staat und somit wir alle für die Folgen der staatlich verhängten Maßnahmen geradestehen müssen.

Wird sich die Gesellschaft durch Corona verändern?

Spannend bleibt auch, ob sich die Gesellschaft insgesamt durch Corona verändern wird. Wir sind in den letzten Monaten, von März bis jetzt in den Sommer hinein durch eine Zeit gegangen, wie wir sie so wohl in den letzten Jahrzehnten nicht erlebt haben. Es waren zwar nur einige Monate und es hat auch den wenigsten von uns tatsächlich nichts Lebensnotwendiges gefehlt, trotzdem wird sich so manches im Vergleich zu vor Corona verändern. Bleibt die spannende Frage, ob sich auch die Gesellschaft verändert oder ob es bald wieder genauso weitergeht wie vor Corona.

Bleibt mir, mich für Eure Aufmerksamkeit zu bedanken, die Ihr mir in den letzten Monaten geschenkt habt. Natürlich bleiben wir wie gewohnt über alle Social-Media-Kanäle von »GUT ZUM HERZ« weiterhin in Kontakt und ich freue mich, von Euch zu hören.

Bleibt weiterhin gesund und passt gut auf Euch auf, Auer Matthias Jung

(Update vom 28. Mai 2020) Für uns ist diese nunmehr zehnte Ausgabe des Corona-Virus-Spezials alles andere als ein schönes Jubiläum. Seit fast 3 Monaten berichten wir hier über das, was uns im Zusammenhang mit der Corona-Krise bewegt, beschäftigt und ab und an auch verwundert. Und wir versuchen hier immer einen Bezug zum Herzen herzustellen.

Und es gibt immer noch keinen Grund zur Entwarnung

Wir haben hier in der Redaktion von »GUT ZUM HERZ« bei jeder einzelnen, der vorherigen Ausgaben sehr genau abgewogen, was wir berichten und wie wir berichten. Manche von uns in der Redaktion wie auch viele Menschen aus unserer Community gehören durch Ihre Herzerkrankung zur Risikogruppe, die sich besonders gut vor einer Infizierung durch das Corona-Virus schützen muss.

Schon allein deswegen gibt es keinen Grund für eine Entwarnung. Das Corona-Virus ist nach wie vor da, in Deutschland und in vielen anderen Ländern. Es gelten also gerade für uns, die einer Risikogruppe angehören die bekannten Abstands- und Hygieneregeln wie auch das Tragen der Mundschutzmasken.

Hier hat sich nichts geändert und es wird sich wohl auch in nächster Zeit nichts ändern.

Bei uns in Bayern ist es am strengsten

Wir leben hier in der Nähe von Aschaffenburg, kurz vor der Grenze zu Hessen. Herr Söder, der bayerische Ministerpräsident schreitet seit Beginn der Corona-Krise mit den schärfsten Maßnahmen aller Bundesländer in großen Schritten voran. Gerade in dieser Woche hat er verkündet, dass die Gesundheit der Menschen in Bayern Vorrang hat.

Genauer gesagt, interessiert sich Herr Söder nur für Covid-19, die Erkrankung die nach einer Infizierung durch das Corona-Virus erfolgt. Covid-19 kann ganz unterschiedlich verlaufen, von fast ohne Symptome über schwerere Verläufe bis hin zur Behandlung auf der Intensivstation mit künstlicher Beatmung. Und ja, Covid-19 kann auch zum Tode führen. Wofür sich Herr Söder offensichtlich nicht interessiert, sind alle anderen Krankheiten. Ich denke, ich stehe mit meiner eigenen Wahrnehmung nicht allein da, dass es offensichtlich nur noch Covid-19 als Krankheit gibt.

Patienten gehen seltener zum Kardiologen

Gestern wurde gemeldet, dass seit der Corona-Krise die Besuche beim Kardiologen zurückgingen. Tatsächlich habe auch ich, aus Angst, mich bei einem Arztbesuch mit dem Corona-Virus zu infizieren, meinen jährlichen Check bei meinem Kardiologen auf unbestimmte Zeit verschoben. Mein vierteljährlicher Besuch beim Zahnarzt zur professionellen Zahnreinigung habe ich ebenfalls abgesagt. Noch im Herbst des vergangenen Jahres, führte ich selbst ein Interview mit dem Zahnarzt Dr. Baumstark, in dem es um den Risikofaktor Parodontose ging.

Der Besuch beim Kardiologen ist wichtig

Ich frage mich, ob sich nun allein durch die Existenz des Corona-Virus dieses Risiko in Luft aufgelöst hat. Genauso fange ich an, mir die Frage zu stellen, ob denn der jährliche Check beim Kardiologen schon die ganzen Jahre über eigentlich notwendig war. Und was ist mit der Empfehlung des Kardiologen, dass ein gezielter Muskelaufbau essenziell wichtig für das Herz und das Kreislaufsystem ist, wenn genau dieses Training seit Monaten nicht möglich ist, da die Fitnessstudios zum Beispiel hier in Bayern noch immer geschlossen sind. Die Antwort ist einfach. Natürlich ist der Check beim Kardiologen notwendig und Parodontose ist nach wie vor ein Risiko für Herzkranke Menschen und Muskelaufbau fürs Herz ist noch immer wichtig.

Eine Frage muss erlaubt sein

Wir möchten hier an dieser Stelle keine politischen Diskussionen anstoßen. Wenn man jedoch bedenkt, dass allein in Deutschland jährlich rund 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben und unser Staat dabei kräftig mitverdient, in Form der Einnahmen an Tabaksteuer und Gewerbesteuer und bis jetzt rund 8000 Menschen an den Folgen von Covid-19 verstarben, sollte die Frage gestattet sein, welchen Unterschied es hier gibt. Warum sind unsere politisch Verantwortlichen bei Covid-19 so Fürsorgsam mit uns Bürgern und weshalb sind Ihnen die Toten durch den Konsum von Tabak unwichtig? Keine Frage, jeder Tode durch Covid-19 oder durch die Folgen des Rauchens ist einer zu viel. Deutschland ist das einzige Land in der EU in dem derzeit noch Tabak-Aussenwerbung erlaubt ist. Das alles sind Fragen, die mich beschäftigen.

Bleibt mir mal wieder nicht mehr, als Euch zu bitten, gesund zu bleiben. Bis bald, Euer Matthias Jung

(Update vom 14. Mai 2020) Mit dieser neunten Ausgabe unseres Corona-Virus-Spezials sind wir mittendrin in den ersten Lockerungen, der seit vielen Wochen geltenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus in Deutschland. Wir erleben gerade, wie in vielen Städten unseres Landes die Menschen sich in (eigentlich) unerlaubten Demonstrationen gegen die massiven Einschränkungen zur Wehr setzen.

Den Föderalismus muss man mögen

Die Bundesländer sind sich uneinig darüber, wie sie die Lockerung im Alltag umsetzen sollen. Nicht neu, denn uneinig waren sie sich auch schon bei der Einführung der Maßnahmen. Unsere Bundesregierung ist genervt, von den Alleingängen der einzelnen Bundesländer, die jeweiligen Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten bejubeln den Föderalismus und sich selbst, wie toll sie sind. Derweilen steht das Volk kopfschüttelnd da und versteht nicht, weshalb an einem Samstag das Möbelhaus im rheinland-pfälzischen Mainz ganz geöffnet haben darf und auf der anderen Seite des Rheins im hessischen Wiesbaden nur zum Teil.

Und das RKI stellt seine Pressebriefings ein

Und bei dem ganzen Trubel entscheidet sich das Robert Koch-Institut dafür, seine Pressekonferenzen komplett einzustellen. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass das Robert Koch-Institut (RKI) ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit ist, also eine staatliche Einrichtung. Gab es zu Beginn der Epidemie eine tägliche Pressekonferenz, wurde diese nach kurzer Zeit auf zweimal in der Woche reduziert und nun ganz eingestellt. Gerade jetzt, wo wir Menschen wissen möchten, ob und wie sich die Infektionszahlen durch die Lockerungsmaßnahmen verändern, stellt das Robert Koch-Institut diese Informationsquelle ein. In diesem Zusammenhang sollte nicht unerwähnt bleiben, das unsere politisch Verantwortlichen das Robert Koch-Institut als die mehr oder weniger einzige verlässliche Informationsquelle zur aktuellen Corona-Krise nennen.

Und dann gab es doch ein Pressebriefing

Überrascht waren wir am letzten Dienstag, dass nun doch ein Pressebriefing des RKI abgehalten wurde. Grund ist der Anstieg der Reproduktionszahl über die Zahl 1, ein Anstieg darüber erachtet das RKI als kritisch. Die Reproduktionszahl lag am 11.05.2020 bei 1,07. Die Berechnung dieser Zahl liegt schon mehrere Tage zurück und diese Zahl wird geschätzt. Obwohl die Fallzahlen sinken, ist nun die sogenannte R-Zahl gestiegen, das kann an einzelnen konzentrierten Infizierungen, wie zum Beispiel in Schlachthöfen liegen.

Auch in diesem Pressebriefing wurde mehrfach auf die Unsicherheiten in den Berechnungen hingewiesen, was an den zeitversetzten Meldungen an das RKI liegt. Bleibt abzuwarten, welche Schlüsse unsere politisch Verantwortlichen daraus ziehen.

Wem dienten nun diese Maßnahmen?

In einer vorherigen Ausgabe unseres Corona-Virus-Spezials, haben wir eine Antwort von Prof. Dr. Wieler, dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts zitiert. Es wurde gefragt, ob mit den damaligen Maßnahmen unser Gesundheitssystem oder die Menschen geschützt werden. Wenn wir uns speziell die Zahlen aus Deutschland betrachten, haben wir das eine mit dem anderen geschützt. Ob diese Maßnahmen nun zu viel, zu wenig oder genau richtig waren, vermögen wir nicht zu beurteilen. Betrachtet man sich die weltweite Übersicht der Johns Hopkins Universität in Baltimore/USA, stehen wir mit den Todeszahlen in Verbindung mit Covid-19 durchschnittlich gut da. An dieser Stelle möchten wir auf das Dashboard der Johns Hopkins Universität verlinken. Hier kann sich jeder sein eigenes Bild der Zahlen weltweit machen. https://coronavirus.jhu.edu/map.html

Bei »GUT ZUM HERZ« geht es um das Herz

Kommen wir nun zu dem, worum es bei »GUT ZUM HERZ« eigentlich geht. Um die Gesundheit des Herzens.

Wie uns unser Leser Robert Perschke berichtet, fehlen ihm besonders die Besuche in seinem Fitnessstudio. Genau wie Herrn Perschke wurde auch mir und vielen anderen Menschen mit einer Herzerkrankung, der regelmäßige Sport als eines der wichtigsten Werkzeuge zur Gesunderhaltung des Herzens im wahrsten Sinne des Wortes ans Herz gelegt.

Das Training ist nach wie vor wichtig

Wir sprechen hier nicht nur von Cardio-Training, dass man auch ohne den Besuch eines Fitnessstudios im Freien betreiben kann, es geht auch um den von Arzt empfohlenen Muskelaufbau. Die Frage, die sich uns in diesem Zusammenhang stellt, ist, ob denn nun durch Corona dieses Werkzeug nicht mehr notwendig ist. Die Antwort: Natürlich ist der Muskelaufbau für ein gesundes Herz noch notwendig.

Bitte keine Panik

Wir hier bei »GUT ZUM HERZ« sind nicht da um Angst zu verbreiten, aber die Frage sollte erlaubt sein, wie lange man ohne Training auskommt, ohne dass es einem sein Herz verübelt. Von meinem eigenen Gefühl her, sollten 3 oder 4 Wochen ohne Training vielleicht kein Problem darstellen, zwischenzeitlich sind es bereits mehrere Monate und ich mache mir so langsam schon Sorgen.

Muss man Corona alles unterordnen?

Und auch hier wären wir wieder bei der Frage, welche Maßnahmen sind richtig und muss man Corona alles andere unterordnen? Und genau diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Das Problem dabei ist, beantwortet man sich die Frage „falsch“, gehört man ganz schnell zu den Verschwörungstheoretikern. Deutschland im Jahr 2020 hat sich verändert und wird sich noch mehr verändern, das steht jetzt schon fest.

Die ersten Fitnessstudios sollen bald wieder öffnen dürfen

In Hessen sollen die Fitnessstudios am 15. Mai öffnen, im nah gelegenen Baden-Württemberg Anfang Juni und für Bayern gibt es bis jetzt noch gar keinen Plan, dass Fitnessstudios wieder aufmachen dürfen.

Bleibt abzuwarten was passiert und mir bleibt mal wieder nicht mehr, als Euch zu bitten, gesund zu bleiben.

Euer Matthias Jung

 

(Update vom 30. April 2020) Die erste ganze Woche mit den Lockerungen nach den mehr als vierwöchigen Einschränkungen im Zuge der Corona-Epidemie liegen hinter uns und seit dem letzten Montag haben wir nun auch deutschlandweit eine Maskenpflicht. Nachdem viele Wochen über den Sinn und Unsinn von Masken diskutiert wurde, sind sie nun im ganzen Land Pflicht. Dazu später hier in diesem Spezial mehr.

Wie sieht es nun in unseren Städten aus?

Natürlich wollten wir ganz genau wissen, wie es in den Städten nun aussieht. Wir waren für einen ersten Eindruck seit längerer Zeit mal wieder in Frankfurt am Main. Am letzten Samstag war schon der sechste Tag, an dem Geschäfte mit vielen Einschränkungen wieder öffnen durften.

Trotz herrlichem Frühlingswetter mit viel Sonne war die Stadt sehr leer. Viele Geschäfte waren geschlossen, obwohl bei manchen die Verkaufsfläche unterhalb 800 qm liegt. In einem großen Kaufhaus auf der Zeil wurde mit Absperrband die Verkaufsfläche auf 800 qm reduziert.

Viele haben sich echte Gedanken gemacht?

Fast alle Ladenbetreiber haben sich nach unserem Eindruck Gedanken über ein Hygienekonzept gemacht, angefangen von räumlich getrennten Ein- und Ausgängen, Desinfektionsspendern und unterschiedlichen Systemen, wie die Anzahl der im Ladengeschäft befindenden Personen kontrolliert werden kann.

Die einen lösen diese Frage mit einer auf die Kundenanzahl begrenzte Einkaufskörbe. Wenn kein Korb mehr da ist, ist die Höchstzahl erreicht und man darf das Geschäft nur dann betreten, wenn ein Kunde den Laden verlässt und somit wieder ein Korb frei ist.

In Bekleidungsgeschäfte kontrollieren Mitarbeiter anhand von Listen die Anzahl der im Ladenlokal befindlichen Kunden. An den Kassen sieht man aufgestellte Plexiglasscheiben zum Schutz des Personals und in manchen Geschäften gab es am Samstag schon eine Maskenpflicht.

Corona hat uns fest im Griff

Ohne Corona wäre an einem Samstag die Zeil voll von Menschen, aber weder auf der Einkaufsmeile, noch am Römer oder am Eisernen Steg am Main waren viele Menschen unterwegs. Corona ist auch nach den ersten Lockerungen allgegenwärtig.

Die Maskenpflicht ist da und die Diskussionen gehen weiter

Kommen wir zu der seit letztem Montag geltenden Maskenpflicht. Beginnen wir bei den unterschiedlichen Arten von Masken oder nennen wir es besser Mund-Nasen-Bedeckungen (denn einfache Tücher, die man sich über Mund und Nase zieht, sind auch erlaubt). Medizinische Masken sollten denen vorbehalten bleiben, die sie aus beruflich notwendigen Gründen benötigen, also Klinikpersonal und Pflegekräfte.

Ansonsten ist, wie oben erwähnt so ziemlich aller erlaubt, was man sich über den Mund und Nase ziehen kann. Die einzige Pflicht ist, es auch zu tun, in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäfte. Wenn Menschen diese Masken nun auch im Freien tragen, zum Beispiel auf dem Weg vom einen zum anderen Geschäft kann man das verstehen. Tatsächlich konnte man auch schon den einen oder anderen Zeitgenossen beobachten, der die Maske in seinem eigenen Auto am Steuer trägt. Bleibt abzuwarten, wann hier ein Verbot erlassen wird, gestaltet sich die Identifizierung auf einem bei einer Geschwindigkeitskontrolle geschossenen Beweisfoto recht schwierig.

Wie geht man mit verschiedenen Meinungen um?

Seit Beginn der Corona-Krise diskutieren wir hier in der Redaktion von »GUT ZUM HERZ«, wie wir mit den unterschiedlichen Meinungen zu dem, was wir hier gerade erleben, umgehen sollen. Uns ist, egal wo, nichts bekannt, wo es nur eine Meinung und eine Sichtweise auf eine Sache gibt. Trotzdem haben wir uns hier bei »GUT ZUM HERZ« dazu entschieden, die Sichtweise unserer politisch Verantwortlichen zu vertreten.

Wir sind uns sehr sicher, dass nicht alle Entscheidungen, die derzeit getroffen werden, richtig sind und viele davon sind auch nicht so recht nachvollziehbar.

Trotzdem halten wir uns strikt an die Vorgaben der Politik, zum einen wissen wir es zugegeben selbst nicht besser und zum anderen gehören unsere Leser und unsere Community einer Risikogruppe an, für die wir hier bei »GUT ZUM HERZ« eine Verantwortung haben.

Was wird die Zukunft bringen?

Wie wird das Ganze nun weitergehen? Wir wissen es nicht. Anfang dieser Woche wurden in Bayern die Ausgangsbeschränkungen bis zum 10. Mai 2020 verlängert. Der bayerische Ministerpräsident Söder ist seit Beginn der Corona-Krise zweifelsohne der, der die strengsten Maßnahmen verhängt.

Parteiübergreifend spricht Karl Lauterbach, Arzt und Gesundheitsexperte der SPD, schon vom Jahr 2022, richtig gehört, in dem das Corona-Virus unser Leben in sehr vielen Bereichen noch beeinflussen wird. Tatsächlich unvorstellbar, kommen einem die letzten Wochen schon wie eine Ewigkeit vor.

Weiterhin gelten die bekannten Hygienevorschriften und bitte haltet mindestens 1,5 m Abstand zueinander.

Bleibt mir nur zu wünschen, bitte bleibt gesund, Euer Matthias Jung

(Update vom 23. April 2020) Seit letzten Montag, den 20. April 2020 wurden deutschlandweit die rund vierwöchigen massiven Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise etwas gelockert.

Von auch nur einer ansatzweisen Normalität sind wir dennoch meilenweit entfernt.

»Es ist noch immer Vorsicht geboten«

Nach wie vor gilt es, vorsichtig zu sein. Wir Menschen mit einer Herzerkrankung gehören zu einer der Risikogruppen, die sich derzeit besonders gut vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen muss.

Die bekannten Hygienevorschriften gelten weiterhin genauso, wie die gebotene Vorsicht mit Kontakten mit Menschen mit denen man nicht in einer Lebensgemeinschaft lebt.

»Laut RKI gibt es rund 145.000 Covid-19-Fälle«

Nach Angaben des Robert Koch-Institut gibt es in Deutschland nach aktuellem Stand rund 145.000 Covid-19-Fälle wovon rund 4.800 Sterbefälle in Zusammenhang mit dieser Erkrankung zu beklagen sind. Dagegen stehen rund 99.000 Genesene von Covid-19.

Welche Aussage haben diese Zahlen? Interessant werden sie erst im Vergleich zu anderen Ländern. Einen weltweiten Überblick liefert die in Baltimore, USA ansässige Johns Hopkins Universität. Mit einer etwas anderen Zählweise spricht Johns Hopkins von rund 148.000 Covid-19-Fälle in Deutschland, wovon danach rund 5.100 Sterbefälle in Verbindung mit Covid-19 zu beklagen sind.

Der Grund für diese unterschiedlichen Zahlen wird mit verschiedenen Zählweisen erklärt. Danach gibt es in den USA rund 825.000 Covid-19-Fälle, gefolgt von Spanien mit rund 208.000, Italien rund 183.000 und auf Platz 4 Deutschland mit den bereits erwähnten 148.000 an Covid-19-Erkrankte.

So ganz aussagekräftig sind diese Zahlen jedoch nicht, da sich die Einwohnerzahlen dieser Länder stark unterscheiden. Trotzdem, soweit die blanken Zahlen.

»Seit letzten Montag gibt es Lockerungen«

Dann lasst uns einen Blick auf die Lockerungen werfen. Man kann getrost von einem Trauerspiel sprechen, wenn man sich betrachtet, wie unterschiedlich die einzelnen Bundesländer hier vorgehen. Da ist keine klare Linie zu erkennen.

Wir leben hier in der Nähe von Aschaffenburg direkt an der bayerisch/hessischen Grenze. Bereits seit Beginn der Corona-Krise im März sind Baumärkte hier in Bayern geschlossen und 8 Kilometer weiter in Hessen geöffnet. Die Frage muss gestattet sein, weshalb es in einer derartigen Ausnahmesituation, wie sie Deutschland und die ganze Welt noch nicht erlebt hat, keine bundesländerübergreifende und einheitliche Vorgehensweise gibt.

Selbst unionsregierte Bundesländer wie Bayern und Hessen machen jeweils ihr eigenes Ding. Betrachtet man sich nur die Ministerpräsidenten dieser beiden Bundesländer, haben wir es mit überzeugten Europäern zu tun, die uns mit dem Blick nach Brüssel etwas über ein geeintes Europa über viele Tausend Kilometer von Nord nach Süd und von Ost nach West erzählen und es im Kleinen nicht hinbekommen, einheitlich zu agieren. Da passt so einiges nicht zusammen.

Wir Menschen mit einer Herzerkrankung gehören zu einer der Risikogruppen und aus diesem Grund empfehlen wir die strengsten Maßnahmen. Kurz und knapp, ich persönlich verlasse meine eigenen vier Wände nicht. Es fällt schwer und die Isolation drückt natürlich auf das Gemüt und auf die Stimmung. Trotzdem denke ich, dass das der sicherste Weg ist.

»Verschwörungstheorien und wie mit unterschiedlichen Sichtweisen umgehen?«

In den allermeisten Fällen gibt es nicht nur eine Sichtweise auf etwas und wir sind der festen Meinung, dass nicht alles ganz falsch oder richtig ist.

Das Recht, sich selbst einen Eindruck über eine Sache zu verschaffen hat jeder und den Zugang dazu in Zeiten einer unbegrenzten Informationsflut durch das Internet und den sozialen Medien steht den meisten von uns zur Verfügung. Nicht anders verhält es sich beim Blick auf die Corona-Krise.

Es gibt eine Linie, die das Robert Koch-Institut gemeinsam mit der Bundesregierung vorgibt und daneben gibt es auch andere Meinungen. Und diese Meinungen sollten nach unserer Ansicht auch erlaubt sein. Bei welcher Sichtweise auf diese Krise sich der Einzelne am besten aufgehoben fühlt, sollte jeder für sich frei entscheiden dürfen. Nicht jede kritische Hinterfragung einer Aussage des Robert Koch-Institut ist gleich eine Verschwörungstheorie.

Wenn wir jetzt alle etwas Augenmaß behalten, sollten wir gemeinsam gut mit dieser Situation leben können.

»Worauf sollten wir uns einstellen?«

Was sich aus heutiger Sicht sicher sagen lässt ist, dass Corona unser Leben nachhaltig stark verändern wird. Die wirtschaftlichen Folgen sind zurzeit nicht absehbar und vieles von dem, was uns lieb ist, wird es vermutlich eine sehr lange Zeit nicht mehr geben.

Das diesjährige Oktoberfest in München ist abgesagt und daneben natürlich auch alle Volksfeste die in diesen zeitlichen Rahmen fallen. Die Durchführung des Hessen Tags des Jahres 2021, also der des kommenden Jahres steht derzeit zur Diskussion, absolut verständlich, berücksichtigt man die Kosten einer solchen Veranstaltung. Andererseits heißt das auch, das mit einem Leben mit dem Corona-Virus noch eine lange Zeit gerechnet wird.

Wir sollten uns darauf einstellen und jeder Einzelne sollte nach seinem Weg suchen, wie er mit dieser Situation am besten zurechtkommt. Die Gesundheit geht vor.

Bitte bleibt gesund und haltet Euch an die Regeln, Euer Matthias Jung

(Update vom 09. April 2020) Die gute Nachricht gleich vorweg. Die Maßnahmen, die deutschlandweit getroffen wurden, um die Neuinfizierungen durch das Corona-Virus zu verringern, wirken. Es infizieren sich jedoch täglich noch viele tausend Menschen in Deutschland und es gibt leider noch keinen Grund zur Entwarnung.

»Wir stehen am Anfang dieser Epidemie«

Der Präsident des Robert Koch-Institut in Berlin, Prof. Dr. Wieler brachte das beim Pressebriefing vom Dienstag, den 07. April 2020 auf den Punkt. „Wir stehen am Anfang dieser Epidemie“ und „so lange es keinen Impfstoff gibt, gibt es auch keine Alternative zu den jetzigen Maßnahmen.“

»Leider steigt die Sterberate«

Keine schöne Nachricht ist, dass die Sterberate nun auf 1,6% gestiegen ist. In diesem Zusammenhang wurde die Frage gestellt, wie belastbar diese Zahlen seien, da bisher noch immer nicht unterschieden wird, ob der Patient mit oder an dem Corona-Virus gestorben ist. Wegen der Dunkelziffer vermutet Prof. Dr. Wieler eine eher noch höhere Sterberate.

»60-70% der Menschen werden sich infizieren«

Es werden sich 60-70% der Bevölkerung mit dem Corona-Virus infizieren und die Strategie ist, dass das so langsam wie möglich geschieht. Menschen, die durch Ihr hohes Alter, durch Vorerkrankung/en oder durch beides einem größeren Risiko ausgesetzt sind, soll eine bestmögliche Behandlung und wenn es notwendig ist auch eine intensivmedizinische Behandlung ermöglicht werden. Da den Krankenhäusern in Deutschland nur eine begrenzte Zahl an Intensivbetten zur Verfügung stehen, sind die Maßnahmen die getroffen wurden, um die Infizierung zu verlangsamen, notwendig. Im Update dieses Corona-Virus-Spezials aus der vergangenen Woche, habe ich eine Medien-Frage aus einem vorherigen Pressebriefing des Robert Koch-Instituts zitiert. „Werden durch diese Maßnahmen eigentlich die Patienten oder das Gesundheitssystem geschützt?“ Damals habe ich diese Frage offen gelassen. Eine Woche später möchte ich diese Frage mit meinen eigenen Worten beantworten. „Diese Maßnahmen schützen davor, dass bei zu schneller Verbreitung des Virus zu viele Menschen auf einmal an Covid-19 erkranken und zu vielen Erkrankten mit einem schweren Verlauf nicht genügend Intensivbetten zur Verfügung stehen. Kurz, der Schutz des Gesundheitssystems kommt dem Menschen zugute.“

»In der vierten Woche«

Bayern hat am 16. März 2020 den Katastrophenfall ausgerufen. Mit dieser ersten einschneidenden Maßnahme wurde deutschlandweit fast das gesamte Leben heruntergefahren. Wir befinden uns nun schon in der 4 Woche, in der sich unser Leben so grundlegend verändert hat. Und wie gehen wir Deutschen damit um?

»Die Deutschen sind mit den Maßnahmen einverstanden«

Laut Meinungsumfragen ist der größte Teil der Deutschen mit den Maßnahmen zur Corona-Krise einverstanden, obwohl bei den meisten eine Covid-19 Erkrankung einen sanfteren Verlauf nehmen würde. Die Solidarität unserer jungen und gesunden Bevölkerung mit den Risikogruppen ist bemerkenswert. Vielleicht sollten wir Risikogruppen uns überlegen, dem Rest unseres Landes auf irgendeinem Weg „Danke“ zu sagen.

»Was die Österreicher gerade tun«

Noch eine Anmerkung zu einer viel diskutierten Exit-Strategie, wie wir aus dem ganzen Corona-Schlamassel wieder herauskommen. Österreich ist uns in den meisten Maßnahmen circa 3 Wochen voraus. Anfang dieser Woche, kamen aus unserem Nachbarland Ankündigungen, wie das normale Leben wieder langsam angefahren werden könnte. Hört man genau hin, sind das Maßnahmen, die sich in vielen Bereichen bis weit in den Sommer hinziehen und andere Einschränkungen vermutlich noch das ganze Jahr weiter bestehen könnten. Dazu gehören die Hygienevorschriften und auch die Abstandsregeln.

Mir persönlich wurde in der vergangenen Woche so manches Auge geöffnet.

Bitte bleibt gesund und haltet Euch an die Regeln, Euer Matthias Jung

Wie immer freuen wir uns über Eure Kommentare und wie Ihr darüber denkt. Lasst es uns wissen. Hier und bei Facebook.

(Stockstadt am Main, Update vom 02. April 2020) Als wir am 02. März 2020, also vor rund vier Wochen den ersten Beitrag mit dem Titel Corona-Virus-Spezial veröffentlicht haben, hätten wir nicht gedacht, dass es nun schon das fünfte Update zu diesem Thema geben wird und vermutlich werden auch noch einige weitere Updates folgen. Leider.

»Es gibt Hinweise auf eine Myokarditis (Herzmuskelentzündung)«

Die wichtige Nachricht gleich zu Beginn für uns Menschen mit einer angeborenen oder erworbenen Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Kardiologen haben bei einer Patientin im italienischen Brescia Hinweise auf schwere Herzmuskelschäden im Rahmen einer SARS-CoV-2 Infektion gefunden. Den ganzen Bericht findet Ihr in einem Beitrag auf aerzteblatt.de hier. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111487/COVID-19-Kardiologen-finden-Hinweise-auf-Myokarditis

Diese Meldung wird im alltäglichen Leben von uns Menschen, die mit einer Herzerkrankung zur Risikogruppe gehören, erst mal nichts ändern. Nach wie vor gilt, keine Panik, die Hygieneregeln und das Kontaktverbot strikt beachten und natürlich weiterhin wie verordnet die Medikamente einnehmen.

Es ist jedoch sehr beruhigend, dass die Medizin daran forscht und arbeitet, um zu wissen, was zu tun ist, wenn es zu einer Covid-19-Erkrankung kommt.

Auf den Seiten der Deutschen Herzstiftung e.V. gibt es seit Montag auch ein Update mit weiteren Informationen, dass wir Euch hier verlinken. https://www.herzstiftung.de/pressemeldungen_artikel.php?articles_ID=956

»Was geschieht mit der April-Ausgabe unseres Magazins?«

Was ist seit unserem letzten Update in der vergangenen Woche passiert? Bei uns in der Redaktion ging es in der letzten Woche hoch her. Geplant war, dass am 15. April 2020 das vierteljährliche Magazin von »GUT ZUM HERZ« mit dem Titel „Tulpen, die schönsten Farben für Herz und Seele“ erscheint.

Wie schon in den vorherigen Magazinen, sollte es auch in dieser Ausgabe zum einen um die Werkzeuge gehen, mit denen man die Risikofaktoren einer Herzerkrankung in den Griff bekommen kann und zum anderen um Ideen, die Euch Lust machen auf ein aktives Leben.

Wir bei »GUT ZUM HERZ« lassen keine Gelegenheit aus, Euch zu einem aktiven Leben zu motivieren. Hoch von der Couch und raus an die frische Luft. Das solltet Ihr auch jetzt noch tun.

Durch die Corona-Krise nun leider etwas anders als sonst. Raus an die frische Luft nur um spazieren zu gehen, das Sitzen auf einer Parkbank ist grundsätzlich verboten und Autofahrten sind nur mit einem triftigen Grund erlaubt.

Mit diesen Einschränkungen, könnt Ihr so gut wie keine unserer, für das Magazin geplanten Ideen in die Tat umsetzen. Nicht viel anders, sieht es mit den Werkzeugen, mit denen Ihr Eure Risikofaktoren für eine Herzerkrankung in den Griff bekommen könnt, das wenigste geht von zu Hause aus.

»Das Magazin erscheint zwei Wochen früher und anders als gewohnt«

Keine Angst, die Ausgabe erscheint und sogar 2 Wochen früher als geplant und es erscheinen gleich zwei Magazine in einem.

Da es fast keinen Bereich in unserem derzeitigen Leben noch gibt, der nicht von der Corona-Krise beeinflusst wird, gibt es die Sonder-Ausgabe „CORONA Wir machen das Beste daraus“. Und die eigentliche April-Ausgabe mit dem Titel „TULPEN die schönsten Farben für Herz und Seele“ haben wir dort hineingepackt.

Was noch neu ist, das Magazin wird wie eine Art Tagebuch geführt und wächst von Beitrag zu Beitrag. Ein Magazin, das Euch zum einen durch den Alltag während der Corona-Krise mit vielen Informationen führt und zum anderen Lust macht, in dem Rahmen gut zu Eurem Herzen zu sein, der uns mit allen Einschränkungen bleibt. Das Magazin findet Ihr hier. http://magazin.gut-zum-herz.de

»Was gibt es sonst noch zu vermelden?«

Wie Ihr wisst, halten wir hier bei »GUT ZUM HERZ« die Augen und Ohren für Euch auf. Dazu gehört auch das Pressebriefing des Robert Koch-Institutes. Dieses findet zurzeit zweimal in der Woche statt. Am Dienstag und am Freitag informiert der Leiter des Instituts, Prof. Dr. Lothar H. Wieler über den aktuellen Stand.

Zwei Fragen aus dem letzten Pressebriefing vom Dienstag, den 31.03. fand ich bemerkenswert. Die Antwort auf die erste Frage, weshalb es nur noch zwei Pressbriefings in der Woche gibt war, dass es derzeit einfach nicht mehr zu berichten gibt. Das heißt, die Zahlen von Neuinfektionen beobachten und die Menschen auffordern, Ihren Beitrag zu leisten, nämlich die Hygienevorschriften, die Ausgangsbeschränkungen und die Kontaktregeln einzuhalten.

Die andere Frage wurde nicht ganz so klar beantwortet wie die Erste, ob diese derzeitigen Maßnahmen eher dem Schutz der Menschen oder dem des Gesundheitssystems dienen. Ich fand die Frage erwähnenswert und so möchte ich diese auch hier im Raum stehen lassen.

Bleibt bitte alle gesund, Euer Matthias Jung

Interessante Links zu dem Thema hier bei

https://www.herzstiftung.de/pressemeldungen_artikel.php?articles_ID=956

und dem https://www.rki.de

Wie immer freuen wir uns über Eure Kommentare und wie Ihr darüber denkt. Lasst es uns wissen. Hier und bei Facebook.

(Stockstadt am Main, Update vom 25. März 2020) Es ist fast unglaublich, dass vor noch nicht einmal 3 Monaten die Stadt Wuhan in China und die damit verbundene Ausbreitung von Sars-CoV-2, dem aktuellen Corona-Virus, den allermeisten von uns kein Begriff war. Jetzt, Ende März 2020 ist wirklich vieles nicht mehr, wie es vor wenigen Wochen noch war. Und dennoch sollten wir uns vor Augen halten, dass es uns noch vergleichsweise gut geht. Natürlich haben wir es bei einem Virus mit einem unsichtbaren Gegner zu tun, der sich gerade auf der ganzen Welt, auf unserem Kontinent und am schlimmsten in Italien austobt. Die getroffenen Maßnahmen hier bei uns sind ganz sicher notwendig. Wer kann, sollte zu Hause bleiben und Kontakte zu Menschen meiden, mit denen man nicht in einer Gemeinschaft lebt. Das ist alles andere als angenehm, trotzdem ist es bei den meisten gut geheizt, mit fließend kalten und warmen Wasser. Übrigens, mit genau diesem Wasser könnte man sich zur Not auch ohne das zurzeit durch unnötige Hamsterkäufe rar gewordene Klopapier beim Toilettengang helfen. Egal was es in den Supermärkten gerade nicht gibt, es wird mit etwas gutem Willen keiner verhungern. Was jedoch das allerwichtigste für mich ist, ich kann aktiv etwas dagegen tun, mich als Risikopatient nicht anzustecken. Händewaschen und daheim bleiben. Das liegt ganz in meiner Hand und ist für mich sehr beruhigend.

»Eine dramatische Situation in Italien«

Als Italien-Fans sind wir besonders betroffen und uns interessiert natürlich, was dort gerade geschieht. Bei allen Statistiken, die es zu der Corona-Entwicklung in Italien gibt, können wir uns irgendwie keinen Reim darauf machen, weshalb so viele Menschen dort diesem Virus zum Opfer fallen. Die meisten Menschen, die in Italien sterben, sind hochbetagt oder haben eine Vorerkrankung. Trotzdem schmerzt es sehr, zusehen zu müssen wie dort Menschen so viele Menschen sterben. Andere Staaten trifft es auch, aber in dieser Härte dann doch nicht so sehr.

»Deutschlandweit eine Kontaktsperre«

Nachdem Bayern am Montag vergangener Woche den Katastrophenfall ausgerufen hat und das Saarland mit ähnlich scharfen Maßnahmen gegen Menschen reagiert hat, die leider mit Vernunft und gutem Zureden nicht zu erreichen sind, wurde nun deutschlandweit eine Kontaktsperre verhängt. Aufzuatmen, dass auf eine strikte Ausgangssperre verzichtet wurde, wäre zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh. Die nächsten Tage werden zeigen, ob uns Deutschen die Kontaktsperre reicht, um zur Vernunft zu kommen. Menschen, die noch immer Corona-Partys feiern sind leider definitiv frei von jeder Vernunft.

»Manche Berufe sind plötzlich systemrelevant«

Neu ist nun auch, dass plötzlich die Wichtigkeit von Menschen erkannt wird, die in der Vergangenheit für nicht so wichtig erachtet wurden. Das Pflegepersonal in Krankenhäusern und Altenheimen, die Mitarbeiter in Supermärkten und Kraftfahrer, um nur einige zu nennen, werden beklatscht. Hoffentlich bleibt das auch nach der Krise noch so.

»Wie lange dauert das noch?«

Wobei wir zu der Frage kämen, die uns alle am meisten beschäftigt, wie lange dauert das nun noch? Politiker, Virologen, Ärzte und unsere Journalisten haben gerade Hochsaison. Natürlich gibt es unendlich viele Fragen,
auf die wir Bürger gerade nach Antworten suchen. Keiner von denen weiß, wie lange dieser ganze Albtraum (von dem man morgens beim Aufwachen denkt, er wäre endlich vorbei) noch dauert. Deshalb eine Bitte an Euch Fachleute, lasst uns das, was uns gerade noch bleibt, die Hoffnung. Vielleicht dauert es ja wirklich noch viele Monate, hören will es aber niemand, zumal es nichts an der derzeitigen Situation ändert.

»Vorsicht ist geboten«

Die gute Nachricht kommt zum Schluss. Außer, dass wir Menschen mit einer Herzerkrankung zur Risikogruppe gehören, die sich gerade besonders schützen muss, gibt es im World Wide Web keine neuen Erkenntnisse zur Vorwoche, wie sich das Corona-Virus auf das Herz auswirkt. Nach wie vor gilt, bitte seid sehr vorsichtig.

»Bei jedem Notfall den Notruf wählen «

Ganz wichtig sei immer wieder erwähnt, dass es auch in der derzeitigen Corona-Pandemie Menschen gibt, die einen Herzinfarkt oder eine andere Neuerkrankung des Herzens aber auch jede andere schwere Krankheit bekommen können. Allen wird weiterhin, genauso wie auch in Zeiten ohne Corona, geholfen.

Bitte bleibt gesund, Euer Matthias Jung

Interessante Links zu dem Thema hier bei

https://www.herzstiftung.de/pressemeldungen_artikel.php?articles_ID=956

und dem https://www.rki.de

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(Stockstadt am Main, Update vom 16. März 2020) Wer dachte, dass der Spuk mit dem Corona-Virus schnell wieder vorbei sei, muss allerspätestens jetzt feststellen, dass das leider nicht so ist. Und auch ich muss zugeben, dass ich zu diesen Menschen gehört habe die dachten, dass wird schon nicht so schlimm werden. Und mit schlimm werden, meine ich nicht die Todesfälle durch das Corona-Virus bis jetzt in Deutschland, diese sind noch überschaubar, obwohl jeder der stirbt, einer zu viel ist. Die Zahlen dazu gibt es weiter unten. Mit schlimm meine ich die Maßnahmen, die nun ergriffen wurden. Ab heute, Montag, den 16. März 2020 sind deutschlandweit die Schulen und Kitas geschlossen. Zwischenzeitlich steht man in Supermärkten vor vielen leeren Regalen. Toilettenpapier ist wirklich nur noch schwer zu bekommen, Kunden in Supermärkten schlagen sich um Mehl und Desinfektionsmittel sind fast überall ausverkauft.

»Bis jetzt 12 Tote in Deutschland«

Hier einige Zahlen. Weltweit sind mehr als 160.000 Menschen vom Corona-Virus infiziert, bei uns in Deutschland sind es etwas mehr als 5000 Menschen die infiziert sind, wovon hier bisher 12 Menschen durch das Corona-Virus zu Tode kamen.

»Bayern hat den Katastrophenfall«

Bayern hat heute den Katastrophenfall ausgerufen. Diese Maßnahme sei nötig, um schnell auf bevorstehende Ereignisse in Bezug auf die Corona-Epidemie reagieren zu können und um einer exponentiellen Verbreitung entgegenzuwirken. Noch gestern war hier in Bayern, wir gehören am bayerischen Untermain zu Unterfranken, bei den Kommunalwahlen von einem Katastrophenfall nichts zu spüren. Und jetzt, ein Tag später sind auf einmal solche drastischen Maßnahmen notwendig? Das macht das Vertrauen in die, die gerade die so wichtigen Maßnahmen treffen müssen nicht größer. Leider. Hinzu kommen Falschmeldungen in den sozialen Medien, dass zum Beispiel Briefwahlunterlagen von Wahlhelfern aus Angst vor Ansteckung in den Papiermüll geworfen worden seien. Was ist wahr und was sind Fake News? Wünschenswert sind jetzt Entscheidungsträger, die keinen Zweifel an Ihrer Integrität zulassen. Mich hat es schon in der vergangenen Woche verwundert, dass das öffentliche Leben derart lahmgelegt wird, und die Kommunalwahlen offenbar kein Risiko darstellen.

»Händewaschen, Händewaschen und Händewaschen«

Was zu tun ist, um sich vor einer Infizierung zu schützen, ist einfach. Soziale Kontakte so weit wie möglich vermeiden, Händewaschen und wie das geht, müsste nun auch der Letzte schon einmal gehört haben.

Bei dem schönen Wetter ist gegen den Spaziergang im Freien nichts einzuwenden, ein Mindestabstand von 2 Meter zu fremden Menschen ist absolut empfehlenswert.

»Eine unaufgeregte Berichterstattung«

Weshalb ich ein großer Fan der Deutschen Herzstiftung e.V. bin und ich dessen Arbeit sehr schätze, zeigt sich an der sachlichen und unaufgeregten Berichterstattung in Bezug auf das Corona-Virus. In der am 13. März 2020 aktualisierten Pressemitteilung der Deutschen Herzstiftung e. V. zum Corona-Virus heißt es, es sei Vorsicht geboten, es bestehe jedoch kein Anlass für Panik. Ich empfehle Euch diesen Beitrag zu lesen, den Link dazu gibt es hier. https://www.herzstiftung.de/pressemeldungen_artikel.php?articles_ID=956

»Viele sind sich selbst am nächsten, leider«

Was sich leider auch in diesen Zeiten zeigt, dass Hemd ist vielen Deutschen näher als die Hose. Manche jüngeren Menschen kaufen in völlig sinnlosen Hamsterkäufen den Alten die Supermarktregale vor der Nase leer und regen sich gleichzeitig über Donald Trump’s America First Devise auf. Zurzeit heißt es landauf, landab häufig Ich zuerst. Auch diese hässliche Fratze unserer Gesellschaft kommt in diesen Zeiten zum Vorschein. Das ist wirklich sehr schade.

»Bitte sachlich berichten«

Dass Klaus Kleber am Sonntagabend im »heute journal« in seiner Berichterstattung von einem Tsunami spricht, der unser Gesundheitssystem bedrohen könnte, macht die Sache nicht entspannter. Tsunami steht für mich für Vernichtung und Tod. Eine gewähltere Wortwahl im Zusammenhang mit dem Corona-Virus wäre wünschenswert. Natürlich möchten die Menschen informiert werden. Meine Empfehlung, einfach mal bei der Deutschen Herzstiftung vorbeischauen, wie die dort berichten.

»Vorsicht ist geboten«

Ob wir nun diese getroffenen Maßnahmen mögen oder nicht. Wir, die mit einer Herzerkrankung leben, gehören zur Risikogruppe. Vorsichtig sein, die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und bitte keine Panik.

Viele interessante Informationen gibt es auch auf den Seiten des Robert Koch-Instituts. https://www.rki.de

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(Stockstadt am Main, Update vom 10. März 2020) Seit unserem ersten Beitrag bei »GUT ZUM HERZ« zum Corona-Virus, dem Corona-Virus-Spezial ist eine Woche vergangen. Eine Woche, in der sich die Meldungen dazu überschlagen haben. Wir hier in der Redaktion von »GUT ZUM HERZ« haben uns dazu entschlossen, uns nicht auf jede neue Meldung zu stürzen und wir möchten auch nicht mit dem Corona-Virus höchstmögliche Aufmerksamkeit erzeugen, so wie viele Medien es derzeit tun. Gibt es eine wichtige Meldung von der Corona-Virus-Epidemie in Verbindung mit dem Herzen, erfahrt Ihr es hier und es gibt eine Meldung. Mehr dazu später.

»Haben wir nicht schon anderes überstanden?«

Wir Menschen mit einer Herzerkrankung oder die, die mit uns leben, haben doch weiß Gott schon anderes überstanden. Und das betrifft alle anderen Menschen ebenso, die an schwereren oder schweren Krankheiten leiden. Mit der derzeitigen Corona-Virus-Epidemie pausieren ja alle anderen Krankheiten nicht. Es gibt weiterhin Unfälle aller Art und es gibt alle anderen Diagnosen für schwere oder weniger schwere Krankheiten wie vor dem Corona-Virus auch. Natürlich kommt dieses Risiko jetzt noch hinzu und es gibt wirklich gar keinen Grund, diese Gefahr nicht ernst genug zu nehmen.

In den letzten 17 Jahren, seit meinem Herzinfarkt, gab es immer wieder Veränderungen in Zusammenhang mit meiner Herzerkrankung und diese waren nicht immer nur positiv. Ablagerungen an der Halsschlagader bereiten mir seit vielen Jahren große Probleme. Beim jährlichen Check beim Kardiologen ist die Spannung immer groß, wenn es beim Ultraschall in Richtung Hals geht. Weniger Plaques im Vergleich zum Vorjahr wird es eh nicht mehr, daran habe ich mich gewöhnt, die große Frage ist, wie viel Plaques ist hinzugekommen?

Hinsichtlich solcher Probleme, an die man sich mit der Zeit auch in irgendeiner Weise gewöhnt hat, entlockt mir dieses chinesische Corona-Virus ein müdes Lächeln. Manchmal hilft auch ein gesundes Maß an Ironie und Sarkasmus.

Was natürlich bleibt, bei dem ganzen Corona-Virus-Schlamassel, sind unsere Risikofaktoren, an denen wir Corona hin und Corona her, weiterarbeiten müssen. Und das tun wir hier bei »GUT ZUM HERZ« unverändert.

»Die Gesamtlage wie wir sie wahrnehmen«

Übte sich unser Gesundheitsminister Jens Spahn wochenlang geradezu in Entspannung, wenn es um die Gefahren des Corona-Virus ging, hat sich das in den letzten 2–3 Tagen grundlegend geändert. Dazu gehört die Empfehlung, auf Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen zu verzichten. Auch hier gibt es nur Empfehlungen und Veranstalter solcher Großereignisse wird die Entscheidung frei gestellt. Das führt dazu, dass beispielsweise Messen, wie die internationale Tourismusbörse, die Leipziger Buchmesse oder die Hannover Messe abgesagt oder verschoben werden, obwohl man sich nach meiner Meinung dort noch einfacher schützen könnte als in der Fankurve eines vollbesetzten Fußballstadions bei einem Fußballspiel. Diese Spiele finden bisher wie gewohnt statt. Bleibt abzuwarten, was sich nun ändert. Auf Reisen in Gebiete mit vielen bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen sollte man schon von sich aus verzichten. Dazu gehören natürlich China, Süd-Korea, der Iran und in Europa hat es den Norden von Italien am stärksten erwischt. Dort betrifft es derzeit rund 16 Millionen Menschen. Die Region Lombardei mit der Metropole Mailand und den Städten Venedig und Parma wurde zur Sperrzone erklärt.

»Aus meinem ganz persönlichen Blickwinkel«

Im Vergleich zur letzten Woche, begegnen einem nun schon häufiger leere Regale in Supermärkten. Keiner mag es so recht zugeben, aber man erwischt sich schon selbst ab und an dabei, beim Einkauf etwas mehr zu nehmen. Im Supermarkt-Prospekt eines Händlers gab es sogar eine extra Doppelseite mit Angeboten für Großpackungen. Mundschutz, Schutzbekleidung und Desinfektionsmittel sind dagegen tatsächlich nur schwer zu bekommen.

»Wie lange es dauert, weiß derzeit niemand«

Auf die leichte Schulter sollte man das Corona-Virus nicht nehmen, zumal mit einem schnellen Ende dieser Epidemie nicht zu rechnen ist. Glaubt man der Hoffnung einiger Virologen, wird sich die Lage im Sommer entspannen, da das Corona-Virus Wärme nicht so mag. Das heißt aber auch andererseits, dass uns das Corona-Virus wohl noch viele Monate beschäftigen wird. Wie sich das auf unsere Wirtschaft auswirkt, bleibt abzuwarten. Zum Glück ist das nicht auch noch unser Thema hier bei »GUT ZUM HERZ«. Auf die Shopping-Lust der Menschen hat das Corona-Virus nach unserer Meinung derzeit noch keinen negativen Einfluss. Der Trubel auf Frankfurts Einkaufsmeile, der Zeil war am letzten Samstag nicht geringer als vor Corona.

»Neue digital Ideen hier bei GUT ZUM HERZ«

Wenn es zurzeit überhaupt eine gute Nachricht gibt, dann ist es die, dass Ihr, unsere Leser und unsere Community, Eure vier Wände nicht verlassen müsst um mit »GUT ZUM HERZ« gut zu Eurem Herzen zu sein. Das Magazin gibt es kostenlos online zu lesen, auf dem Laufenden bleibt Ihr im Blog und die Community trifft sich bei Facebook. Das Haus nun gar nicht mehr verlassen, mag der beste Schutz vor einer Ansteckung sein, wir fänden es jedoch reichlich übertrieben. Hier hilft sicher ein gutes Mittelmaß und der gesunde Menschenverstand. Trotzdem arbeiten wir hier bei »GUT ZUM HERZ« an digitalen Ideen, wie Ihr in den nächsten Wochen und Monaten von Zuhause aus bestens mit allen Informationen, rund um Euer Herz versorgt werden könnt.

»Eine Meldung, die aufhorchen lässt«

Wie am Anfang dieses Beitrages angekündigt, gibt es eine Meldung, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus für uns Menschen mit einer Herzerkrankung aufhorchen lässt. Am 5. März befasste sich die Deutsche Herzstiftung e.V. im Update einer Pressemitteilung nochmals näher mit dem Corona-Virus. Neben dem, wie man sich (am besten nicht) ansteckt, den Symptomen, vielen Hygiene-Empfehlungen und einer Anleitung, auf welchem Wege man beim Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung ärztliche Hilfe suchen sollte gibt es einen Verweis auf eine Einschätzung der ACC (Amerikanischen Kardiologie-Gesellschaft). Die ACC schließt aus Parallelen mit früheren Corona-Virus-Epidemien darauf, das bei COVID-19, so der Name der Erkrankung nach einer Corona-Virus-Ansteckung eine akute Beteiligung des Herzens auftreten kann. Besonders gefährdet sind Menschen mit einer Herzerkrankung ab dem 60. Lebensjahr.

Wie immer freuen wir uns über Eure Kommentare und wie Ihr darüber denkt. Lasst es uns wissen. Hier und bei Facebook.

Interessante Links zu dem Thema hier bei

https://www.herzstiftung.de/pressemeldungen_artikel.php?articles_ID=956

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(Stockstadt am Main, den 02. März 2020) Mein Vater pflegte zu sagen, “es ist noch Niemand an Nichts gestorben”. Recht hatte er und was er damit sagen wollte ist, dass es, im wahrsten Sinne des Wortes, am Ende immer einen Grund gibt, weshalb man stirbt. Wir bei »GUT ZUM HERZ« möchten, dass diese Gründe weniger werden. Offensichtlich ist aber jetzt ein weiterer Grund hinzugekommen. Das Corona-Virus.

»Nichts ersetzt den Besuch beim Arzt«

Wie immer bei »GUT ZUM HERZ« gilt auch hier das nichts, aber auch gar nichts den Besuch bei einem Arzt ersetzt. Kein Beitrag hier auf diesem Portal und kein Post in einem Social-Media-Kanal. Wir, als Risikopatienten sollten daher lieber einmal zu viel als zu wenig den Arzt fragen.

»Heißt es nun der oder das Virus?«

Räumen wir, bevor es losgeht, zunächst mit den Begrifflichkeiten auf. Heißt es nun der oder das Virus? Beides ist sprachgebräuchlich richtig, etwas richtiger ist wohl “das Virus”, wie es in der Regel in der Forschung genannt wird. Laut Wikipedia könnten wir es auch SARS-CoV-2, Coronavirus 2019 oder auch Wuhan-Virus nennen. Was man in diesem Zusammenhang häufig hört und liest, ist COVID-19, das ist dann die korrekte Bezeichnung der Erkrankung, die durch die Ansteckung mit dem Corona-Virus entsteht. Kurz, mit dem Corona-Virus steckt man sich an und bekommt daraufhin COVID-19. Hier bei uns in der Redaktion haben wir uns kurz auf “das Corona-Virus” geeinigt. Wir, die mit einer Herzerkrankung leben, gehören zweifelsohne zu der Risikogruppe, die gerade im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gefährdet ist. Und das Risiko steigt leider auch mit dem Alter.

»Wie wir hier berichten werden«

Los geht es zunächst mit einigen wichtigen Informationen über das Format dieses Beitrages sowie wie (wohl nicht vermeidbare) Fortsetzungen aussehen und aus welcher Sichtweise wir hier bei »GUT ZUM HERZ« über dieses, nennen wir es Das-hätte-die-Welt-jetzt-auch-nicht-noch-zusätzlich-gebraucht, Thema berichten werden.

Wir haben uns dazu entschlossen, dieses Thema als einen Blog-Beitrag erscheinen zu lassen und werden jede Fortsetzung mit Datum versehen, gut sichtbar kennzeichnen und in unseren Social-Media-Kanälen darauf hinweisen.

»Die Augen und Ohren offenhalten«

Des Weiteren haben wir in der Redaktion darüber diskutiert, wie wir bei »GUT ZUM HERZ« über das Corona-Virus berichten möchten. Wir haben uns darauf geeinigt, für unsere Leser und unsere Community die Augen und Ohren offenzuhalten. Das heißt, wir möchten hier über das berichten, was uns gerade wichtig im Zusammenhang mit dem Corona-Virus erscheint. Das können Beiträge zu neuen Entwicklungen sein oder Verlinkungen zu interessanten Berichten. Manchmal hilft aber auch mal ein Schmunzeln und im WorldWideWeb gibt es zurzeit einige Beiträge zu diesem sehr ernsten Thema, die einem auch einen Lacher entlocken.

Wir berichten hier aus dem gleichen Blickwinkel über die Informationen, wie Ihr sie auch bekommt. Das sind Informationen aus den Nachrichten, die der öffentlich-rechtlichen wie auch der privaten Medien. Wir versuchen uns ein Bild aus den Aktionen und Reaktionen der politisch Verantwortlichen zu machen, lesen Meldungen aus regionalen und überregionalen Tageszeitungen und Magazinen und versuchen aus den sozialen Medien das herauszufiltern was uns wahr, wichtig und erwähnenswert scheint. Außerdem sind einige Arzttermine geplant und wir versuchen Meinungen von Medizinern und Menschen aus der Gesundheit zu bekommen. Hoffentlich auch das eine oder andere Interview. Aus dem Ganzen bilden wir uns unsere Meinung und werden diese hier mit Euch teilen. Und wir sind auf Eure Meinungen gespannt. Außerdem bitten wir um Nachsicht, wenn bei dieser Geschwindigkeit der Ereignisse im Zusammenhang mit dem Corona-Virus eine Aussage von uns oder aus der Community im Rückblick falsch, übertrieben, untertrieben oder lächerlich erscheint. Jeder Beitrag kann nur der aus der aktuellen und heutigen Sicht sein. Wir werden hier auch keine Beiträge nachträglich Löschen, nur weil sich durch neue Erkenntnisse die Meinungen des Vortages als Falsch erwiesen haben. Derzeit ist wohl das Robert Koch-Institut eine recht zuverlässige Quelle und wir halten Euch natürlich nicht zuletzt aus dem Blickwinkel eines Herzerkrankten auf dem Laufenden.

»Über die Entstehung des Corona-Virus«

Woher kommt das Corona-Virus und seit wann existiert es? Vor gerade mal 3 Monaten, im Dezember 2019 wurde in der chinesischen Stadt Wuhan eine Häufung von chronischen Lungenkrankheiten festgestellt. Die Ursache war zunächst unklar. Am 30. Dezember informierte ein Arzt seine Kollegen in einer Nachrichten-App-Gruppe, dass 7 Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem SARS-Virus im Zentralkrankenhaus in Wuhan behandelt werden. Die chinesische Seuchenschutzbehörde informierte am 31. Dezember 2019 das Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO und seither nimmt das Ganze seinen Lauf. Wir bei »GUT ZUM HERZ« berichteten erstmals in einem Beitrag Anfang Februar über das Corona-Virus. Seither überschlagen sich die Meldungen aus aller Welt Tag für Tag.

»Der einfachste Schutz vor einer Ansteckung«

Wie man sich selbst am einfachsten und ohne großen Aufwand vor dem Corona-Virus schützt ist nach heutigem Stand (01.03.2020)

  • häufiges Händewaschen, mindesten 20 Sekunden bis zum Handgelenk,
  • Niesen und Husten in die Armkehle und das benutzte Taschentuch sofort im Müll entsorgen,
  • Abstand zu erkrankten Menschen halten
  • Nicht ins Gesicht fassen
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden.

»Auch mal lachen muss erlaubt sein«

Und weil Lachen manchmal die beste Medizin ist, fangen wir mit der Tatsache an, dass das Corona-Virus “Made in China“ ist, und daher eh nicht lange hält.

Zwar zum Schmunzeln aber auch zum Verwundern war die Nachricht, dass viele Menschen derzeit das mexikanische CORONA Bier nicht konsumieren, wegen der Ansteckungsgefahr. Oh mein Gott, bleibt mir da nur zu sagen.

Zusammenfassung des Monats Februar 2020

Wie oben erwähnt, haben wir Anfang Februar 2020 erstmals bei »GUT ZUM HERZ« über das Corona-Virus berichtet. Damals ging es uns um die Frage, ob wir eine Messe in Frankfurt am Main besuchen, bei der mehr als 600 chinesische Unternehmen als Aussteller gemeldet sind und mehrere Zehntausend chinesische Besucher erwartet werden. Wir haben damals auf einen Messebesuch verzichtet. Trotzdem haben wir nun ganze 4 Wochen gebraucht, um das Corona-Virus hier zu thematisieren. Und dann gleich in diesem Umfang. Warum? Einer meiner behandelnden Ärzte ist der Meinung, man sollte vielem nicht so viel Raum geben, da sich das eine oder das andere in kurzer Zeit wieder in Luft auflöst. Kleine Anekdote, ich fragte diesen Arzt vor einiger Zeit zu einer Sache, die mir sehr wichtig erschien. Er stellte die Gegenfrage, ob ich mir denke, dass diese Sache in genau einem Jahr immer noch die gleiche Wichtigkeit hätte. Diese Herangehensweise an ein Problem habe ich seit einiger Zeit übernommen. Wird im Februar 2021, also in einem Jahr das Thema Corona-Virus noch die gleiche Wichtigkeit haben wie jetzt? Bis vor einer Woche dachte ich Nein. Heute sieben Tage später sehe ich das etwas anders. Die Ereignisse überschlagen sich. In Asien ist neben China Süd-Korea am stärksten mit Neu-Infektionen betroffen und in Europa gibt es in Nord-Italien die meisten Ansteckungen.

»Immer neue Meldungen von Ansteckungen auch in Deutschland«

In Deutschland melden Tag für Tag immer mehr Bundesländer neue Ansteckungen. Das sind wohl die Fakten. Gleichzeitig verwundern einen schon bei genauem Hinhören die Meldungen in den Nachrichten der öffentlich-rechtlichen wie auch privaten Medien. Hinzu kommt, dass unser Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), schon in Zeiten ohne Corona-Virus einer der fleißigsten Minister unserer Bundesregierung ist und das ist ja grundsätzlich sehr zu begrüßen. Leider erkennt man bei Politikern nie den wirklichen Antrieb und man weiß nicht, ob Jens Spahn nun den Corona-Virus freudig für massenhaft Medienpräsenz nutzt. Hinzu kommt der Führungsmachtkampf in der CDU, in den Jens Spahn auch mit verwickelt ist. Das ist Politik, leider funktioniert es derzeit nicht, diese außen vorzulassen. Möchte man sich nun in diesen turbulenten Zeiten ein Bild über die Situation machen, muss man zwischen den Zeilen lesen.

Unser Blick auf die Dinge in den letzten Tagen des Monats Februar.

Medien berichten über Hamsterkäufe. Bei uns im Rhein-Main-Gebiet und da speziell in den Städten Frankfurt am Main, Hanau, Offenbach und Aschaffenburg sind von leeren Regalen nichts zu sehen. Kein großer Unterschied zu vorher. Einzig in einem Baumarkt in Hanau war in der Zooabteilung am Freitagabend nur noch ein Hamster zu bekommen. Vielleicht besteht ja hier ein Bezug zu der Ansteckungsangst mit dem Corona-Bier, das Ganze mit einem Augenzwinkern.

Menschen verlassen nicht mehr das Haus wegen Ansteckungsgefahr. Ist das so? Gestern am Samstag in der IKEA im Frankfurter Norden waren nur ganz wenige Parkplätze frei und das Einrichtungshaus war proppenvoll. Gestern Abend das gleiche Bild in Aschaffenburg. Junge Leute und manchmal auch etwas ältere gehen ganz normal am Samstagabend aus.

»Manche Meldungen werfen mehr Fragen auf, als das sie informieren«

Zum Beispiel der Nachrichtenbericht über eine 24-Jährige aus dem Kreis Gießen in Hessen, die sich mit dem Corona-Virus bei einem Besuch in Nordrhein-Westfalen bei einer Faschingsparty angesteckt hat. Die 24-Jährige steht mit Ihrem Mitbewohner unter häuslicher Quarantäne, der Krankheitsverlauf verläuft fast Symptom- und beschwerdefrei. Das Gesundheitsamt steht in ständigem Kontakt mit der jungen Dame, der es sehr gut geht und es konnten alle 16 Beteiligten der Faschingsparty ermittelt werden und es wurde Kontakt mit Ihnen aufgenommen. Wir hier fragen uns, wie man alle Menschen, auch nur die der letzten 3 Tage ermitteln kann? Die Dame an der Kasse der Tankstelle, die Bedienung im Kaffee, der nette Postbote, der einem gestern die Post persönlich in die Hand gedrückt hat. Und was ist mit den Menschen in der völlig überfüllten U-Bahn gestern früh, zu denen man Gesicht an Gesicht steht? Im Zusammenhang mit der 24-jährigen Gießenerin, der wir keinesfalls zu nahe treten möchten fragen wir uns, wie genau diese Faschingsparty in Nordrhein-Westfalen ausgesehen hat. Waren auf der Faschingsparty nur 16 Leute, mit denen Sie geschunkelt, gesungen und gefeiert hat oder war es eine große Faschingsparty mit mehreren Hundert Gästen und sie hatte dabei mit 16 Menschen näheren Kontakt, wie auch immer dieser ausgesehen haben mag. Wie gesagt, wir möchten der jungen Dame keinesfalls zu nahe treten, aber natürlich interessiert uns solch ein Ansteckungsfall im Detail, um dem vorzubeugen.  In den sozialen Medien hat gestern ein Post hier bei uns in Aschaffenburg für Unruhe gesorgt der zeigt, wie im Klinikum Aschaffenburg Zelte für die Behandlung von angesteckten Menschen aufgebaut wird. Das seien alles nur vorbeugende Maßnahmen um gewappnet zu sein. Wissen die mehr als wir oder ist man einfach nur vorsichtig?

»Aus der Sicht eines herzerkrankten Menschen«

Um nochmals die Sache aus Sicht eines Menschen mit einer Herzerkrankung zu sehen. Die Deutsche Herzstiftung e.V. in Frankfurt am Main hat mit Ihrer Pressemitteilung vom 28.02.2020 darauf hingewiesen, dass bei Menschen ab 60 Jahre mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein erhöhtes Risiko besteht, jedoch vor jeglicher Panikmache gewarnt. Die sehr guten Hinweise der Deutschen Herzstiftung e.V. findet Ihr hier. https://www.herzstiftung.de/pressemeldungen_artikel.php?articles_ID=956

Kurz unser Eindruck zusammengefasst. Dass, was Medien hier bei uns in Deutschland berichten und so wie die Politik auf das Corona-Virus reagiert passt nicht immer mit dem zusammen, was wir im täglichen Leben wahrnehmen. Bleibt die Frage, sind wir Bürger zu leichtsinnig oder übertreiben die Medien und die Politik? Wir wissen es nicht.

»Vorsicht ist geboten aber bitte keine Panik«

Was tun wir gerade selbst? Ob mit oder ohne Corona-Virus sind wir Menschen mit einer Herzerkrankung einem höheren Risiko ausgesetzt als ein gesunder Mensch. Gegen das Corona-Virus, mit dem nun noch ein weiteres Risiko hinzugekommen ist, gibt es die hygienischen Regeln von oben. Wir haben beschlossen vorsichtig zu sein, aber an dem ganz normalen Leben weiter teilzunehmen.

Wir freuen uns über Eure Kommentare und zu hören, wie Ihr darüber denkt. Lasst es uns wissen. Hier und bei Facebook.

Euer Matthias Jung

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