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Kieser Training Erfolgs-Protokoll KW 11

Auch in der Kalenderwoche 11 des Jahres 2020 ist das Corona-Virus nach wie vor auf Platz 1 der Themen über die am meisten gesprochen wird, egal wo. Im privaten wie auch im beruflichen Leben und dort, wo es um die Gesundheit geht, erst recht.

»Mal ein anderes Thema als das Corona-Virus«

In der vergangenen Woche gab es, wie schon im Tagebuch-Beitrag vom 17.02.2020 angekündigt, die Zwischenuntersuchung bei Frau Böke. Das ist die Ärztin im medizinischen Bereich, der zu den Räumlichkeiten und zu Kieser-Training gehört. Das Schöne war, dass es mal einen Arztbesuch gab, in dem es nicht um das Corona-Virus ging. Etwas mehr als die Hälfte meiner 18 Sitzungen der medizinischen Kräftigungstherapie habe ich nun hinter mir und es ging bei dieser Zwischenuntersuchung, anders als gedacht, erst mal noch darum, die Basis für ein erfolgreiches künftiges Training zu schaffen.

»Allein ein passender Body-Mass-Index reicht wohl nicht«

Mit einem BMI (Body-Mass-Index) von 22,8 liege ich für mein Alter im unteren Bereich des Normalgewichts und mein Kardiologe ist mit meinem Bauchumfang von 86 cm zufrieden. Übrigens, laut meinem Kardiologen und Wikipedia ist der Bauchumfang ein wichtiges Indiz, um ein erhöhtes Risiko für eine koronare Herzerkrankung, einen Schlaganfall oder Diabetes mellitus Typ 2 zu erkennen. Bei Frauen sollte der Bauchumfang nicht über 80 cm und bei Männern nicht über 94 cm liegen.
Mir unlogisch erscheint jedoch, dass diese Bauchumfang-Vorgaben für alle Menschen gelten sollen, egal wie groß und wie alt.

»Bessere Aussagen soll Body-Shape-Index (BSI oder ABSI) bringen«

Wem wie mir, diese pauschale Bauchumfang-Angabe zu wenig ist, kann seinen Body-Shape-Index berechnen lassen. Das funktioniert recht einfach unter https://jumk.de/bmi/absi.php und liefert nach Eingabe der selbst ermittelten Werte den aktuellen BMI, den ABSI und den ABSIz. Letzterer bietet den Wert des Risikos, verglichen mit den Durchschnittswerten, und jetzt kommts, der USA. Vor diesem Hintergrund sollte man seine Werte je nach dem eigenen Gefühl in die jeweils richtige Richtung an Deutschland, Österreich und der Schweiz anpassen. Wie genau bleibt jedem selbst überlassen. Trotzdem gibt es nach unserer Recherche derzeit keine andere Berechnungsmöglichkeit und wir sollten mit dem zufrieden sein, was wir haben. Auch, wenn die Bevölkerung in Sachen Ernährung und Körpermasse nicht ganz mit der unsrigen vergleichbar ist.

»Eine Basis für ein erfolgreiches Training ist so halb da«

Kommen wir also zurück zur Untersuchung bei Frau Böke. Meine Körpermasse passt also schon mal soweit ganz gut. Wie schaut es nun mit der Kraft bei mir aus, die ja nach dem Kieser-Prinzip die Basis für ein erfolgreiches Training ist? Hinzu kommt noch die Gelenkigkeit, die für ein erfolgreiches Training an vielen Maschinen Voraussetzung ist. Seit der Kraftmessung zu Beginn dieser medizinischen Kräftigungstherapie (MKT) und den Aufzeichnungen der Therapeuten bei jeder einzelnen Sitzung haben sich die Steigerungen der Gewichte gut entwickelt und bei den noch anstehenden letzten Sitzungen dieser medizinischen Kräftigungstherapie (MKT) sollte die Kraft noch mehr werden.

»Chiropraktisch zurechtgerückt«

Da ich wie so viele Menschen rechts wie links nicht synchron bin, wurde bei dem Termin, das eine oder andere Ziepen und Wehwehchen chiropraktisch zurechtgerückt und ich wurde mit einigen guten Übungen für Zuhause entlassen. Aber alles in allem auszuhalten und wie schon erwähnt, gehöre ich zumindest noch zu den Menschen, denen Rückenleiden und Bandscheibenprobleme fremd sind.

»Wer Flöhe hat, kann auch Läuse bekommen«

Der schönste Satz einer meiner Ärzte lautet, “Wer Flöhe hat, kann auch Läuse bekommen!” Ich bin zwar bei Kieser Training wegen meiner Hypertriglyceridämie, was jedoch nicht heißt, dass ich niemals Rückenprobleme bekommen werde. Schaden kann es also nicht, bei Kieser auch für einen starken Rücken zu trainieren.

»Bei Rückenschmerzen ist es noch recht einfach«

Der Klassiker ist, man hat Rückenschmerzen, geht zu Kieser Training und dort gibt es zum einen die perfekten Trainingsmaschinen und mit dem gut geschulten Personal trainiert man gezielt die Bereiche, die einem Probleme bereiten. Genau das, konsequent umgesetzt, lindert mit der Zeit die Beschwerden. Was im Training mit dem Rücken genau passiert ist sicherlich viel komplizierter. Wissen muss man es als Laie eigentlich nicht. Kurz, die perfekte Trainingsmaschine, die richtige Anwendung, konsequent umgesetzt und irgendwann ist man im besten Falle schmerzfrei.

»Mein Weg zu Kieser Training«

Der Grund, mich für Kieser Training zu entscheiden, war zum einen die Empfehlung meines Kardiologen, meine Hypertriglyceridämie mithilfe von gezieltem Muskelaufbau positiv zu beeinflussen und die Werbeaussage von Kieser Training in deren Prospekt, dass sie genau wissen, wie das funktioniert. Zugegeben, ich war vor einigen Jahren schon sehr überrascht, als mir mein Kardiologe zusätzlich zum Cardio-Training Muskelaufbau in mein Hausaufgabenheft schrieb. Meine Frage damals und auch in den darauf jährlich folgenden Besuchen war, was das genau bringen soll. Die kurze Antwort jedes Mal war, neueste Studien hätten das gezeigt. Jetzt gehöre ich zu den Menschen, die genau wissen möchten wie sie Ihre Zeit und in diesem Fall auch Ihr Geld investieren.

»So einfach wie beim Rücken ist es nicht«

Kommen wir noch einmal zurück zu den Rückenschmerzen. Dort, wo es Trainingsmaschinen gibt, mit denen man direkt die Partien am Rücken trainieren kann, gibt es keine Trainingsmaschine, mit der sich direkt das Herz trainieren lässt. Wenn man nun genau wissen möchte, ob und was das gezielte Training für das Herz-Kreislaufsystem und für einen besseren Stoffwechsel bringt, muss man sich mit den Vorgängen befassen, die im Körper bei diesem Training in Gang gesetzt werden. Kontrollieren lässt sich der Erfolg, anders als bei einem schmerzfreien Rücken, hier auch nur mit der regelmäßigen Ermittlung der Blutfettwerte.

»Bald geht es dann richtig los«

In den nächsten Wochen werden dann die 18 Sitzungen meiner medizinischen Kräftigungstherapie (MKT) beendet und eine Basis für ein erfolgreiches Training geschaffen sein. Los geht es dann mit aktuellen Blutfettwerten, einem zielorientierten Ernährungsplan und ganz viel Motivation. Ich möchte wissen, ob ich meine Hypertriglyceridämie auf diesem Wege in den Griff bekomme.

Bis bald Euer Matthias Jung

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