fbpx

Kieser Training Erfolgs-Protokoll KW 12

Kieser Training vs. Lowbudget-Fitnessstudio Teil 2

Der heutige Eintrag im Kieser Training Erfolgs-Protokoll hat im Vergleich zu den allermeisten anderen redaktionellen Veröffentlichungen, die es im März 2020 gerade überall gibt eine Besonderheit. Hier fällt genau einmal das Wort „CORONA“, und das war gerade eben. Und somit verschone ich Euch in den nächsten Minuten beim Lesen mit diesem lästigen Thema.

»Das Ziel macht den Unterschied«

Im ersten Teil vor zwei Wochen an dieser Stelle habe ich das verglichen, was einem grundsätzlich zuerst begegnet, wenn man beschlossen hat, in einem Fitnessstudio etwas für seine Gesundheit und seinen Körper zu tun. Wie gut ist die Erreichbarkeit des Studios, gibt es ausreichend Parkplätze, die Sauberkeit und gerade für ältere Menschen, wie einfach ist zum Beispiel das Verschließen der Spinde? Da gibt es Unterschiede, zurecht kommt man bei beiden.

»Die Einrichtung und die Geräte«

Ob einem nun das eine oder das andere Fitnessstudio besser gefällt ist reine Geschmacksache. Bei Kieser Training begegnet einem ein klarer und geradliniger Bauhaus-Stil. Auch darüber gab es in der Ausgabe 71 vom Reflex, dem Kieser Training Kunden-Magazin einen Beitrag. Hier kostenlos zu lesen https://www.kieser-training.de/fileadmin/user_upload/PDFs/Reflexmagazine/Reflex-71.pdf Bei beiden Testkandidaten sind die Maschinen gut in Schuss. Kieser Training entwickelt mittlerweile seine Maschinen selbst. Zum Beispiel über die infimetrische Beinpresse haben wir hier in diesem Tagebuch in der KW 7, auf Seite 16 berichtet, dazu gibt es auch ein eingebundenes Video auf Seite 17. Und wenn wir schon beim Kunden-Magazin Reflex von Kieser Training sind, bleiben wir auch kurz dabei. Die Kieser Training Zeitung gibt es schon viel früher, vom Kunden-Magazin Reflex stehen sämtliche Ausgaben, seit der Nummer 1 aus Anfang 2004 hier zum Download zur Verfügung. https://www.kieser-training.de/kundenmagazine/ Und wer diese Magazine aufmerksam liest, stellt schnell fest um was es bei Kieser Training geht, um die Gesundheit.

»Wir kräftigen die Welt«

Die Devise vom Gründer von Kieser Training, Werner Kieser lautet, „Wir kräftigen die Welt“. Ein gesunder Körper durch starke Muskeln. Dazu braucht es die perfekt konstruierten Trainingsmaschinen, sehr gut geschultes Personal, einen individuell auf jeden Kunden angepassten Trainingsplan und dessen festen Willen, 2–3 mal in der Woche 45-60 Minuten zu trainieren. Dazu gibt es einen medizinischen Bereich mit einem Arzt oder Ärztin und die Möglichkeit einer medizinischen Kräftigungstherapie, die je nach dem von der Krankenkasse übernommen wird. Maschinen für Cardio-Training wie Laufbänder, Stepper oder Spinning sucht man bei Kieser Training genauso vergebens, wie ein Solarium oder eine Sauna. Und spätestens jetzt zeigt sich, wer welches Ziel in einem Fitnessstudio hat.

»Es geht um den Menschen«

Ich habe lange überlegt, auf welche Art man diese beiden Arten von Fitnessstudios miteinander vergleichen kann. In einer Tabelle mit den einzelnen Vergleichskriterien nebeneinander oder mit einer Spalte mit dem Positiven und dem Negativen?
Ich habe mich dazu entschieden darauf zu verzichten, da es ja keinen Gewinner und Verlierer geben soll. Nein, ich werde aus meiner ganz persönlichen Sichtweise zwei Avatare erstellen. Nennen wir den Avatar für Kieser Training Kilian und den für das Lowbudget-Fitnessstudio Clemens. Liebe Damen und liebe Diverse, bitte nehmt es mir nicht für übel, dass ich hier Männer-Namen verwende, es lässt sich einfach leichter schreiben und so manche (Un)Art passt leider auch eher zu uns Männern.

»Der Mensch und seine Ziele, wir beginnen mit Kilian«

Kilian trainiert bei Kieser Training, hat ein Rückenleiden oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, bekam von seinem Arzt geraten, etwas für sich zu tun oder ist ganz von selbst darauf gekommen, dass sein schlaffer Körper etwas Kraft braucht. Kilian hat nicht so viel Zeit, maximal 2-3 mal in der Woche eine Stunde und es ist ihm auch nicht so wichtig beim Sport soziale Kontakte zu pflegen oder sich zu zeigen. Kilian legt keinen Wert darauf in der Umkleidekabine vor dem Spiegel zu Posen und beim Training mit Musik unterhalten zu werden. Kilian trainiert am liebsten mit gepflegter Sport-Kleidung und verzichtet auf Muskel-Shirts und typische Bodybuilding-Bekleidung. Kilian schätzt das geschulte und freundliche Personal und für ihn steht die gesundheitliche Notwendigkeit als Ziel im Vordergrund. Wenn das Training in einer schönen Location mit netten Trainingskollegen dennoch Spaß macht umso besser und über etwas weniger Bauch, der beim Sitzen nicht mehr kneift ist Kilian auch nicht böse. Für den Durst gibt es einen Wasserspender und W-LAN sucht man vergebens.

»… und weiter geht es mit Clemens«

Clemens trainiert in einem Lowbudget-Fitnessstudio. Wenn Clemens seinen Freunden erzählt, dass er gestern im Fitnessstudio war, spricht er vom „pumpen“. Ebenfalls ist wichtig, wer welches Gewicht an welcher Maschine schafft. Für Clemens ist das Fitnessstudio Hobby, er trifft dort Freunde und auch die eine oder andere (Wunsch)-Traumfrau. Clemens macht in der Umkleidekabine vor und nach dem Training mit freiem Oberkörper ein Selfie, dass er direkt seiner Community auf Instagram zur Verfügung stellt. Clemens mag Musik, obwohl das ganze Studio inklusive der Umkleidekabinen beschallt wird, trägt Clemens große Over-Ear-Kopfhörer. Haben die Oberarme den passenden Umfang, trägt Clemens Muskel-Shirts. Durch das frei zugängliche W-LAN sitzt Clemens oft ohne zu trainieren an Trainingsmaschinen und schaut auf sein Smartphone. Neben dem Krafttraining legt Clemens Wert auf viel Bewegung, Möglichkeiten dazu hat er zur Genüge in der Cardio-Abteilung. Je nach Tarif stehen Clemens für den Durst mehrere Getränkesorten zur Verfügung so wie auch Automaten mit Power-Riegeln. Zu einem gut geformten Körper gehört die braune Haut aus dem Solarium und der Besuch in der Sauna rundet das Training ab.

»Man findet beide Typen überall«

Es gibt natürlich viele Überschneidungen, so findet man auch Kilians im Lowbudget-Fitnessstudio und Clemens‘ bei Kieser-Training, letzteres eher selten. Und es soll sich auch weder Kilian noch Clemens beleidigt fühlen. Tatsächlich sind die Ziele der beiden, weshalb Sie ein Fitnessstudio besuchen sehr unterschiedlich. Weder besser noch schlechter, einfach anders. Deshalb gibt es, wie angekündigt auch keinen Gewinner oder Verlierer.

Gut, dass es beide Arten von Fitnessstudios gibt.

Bis bald, Euer Matthias Jung

Schreibe einen Kommentar